Ausstellungen

Das Kulturhaus präsentiert kontinuierlich Ausstellungen. Beim Eintritt in das Foyer empfängt die Besucher Kunst: Das Spektrum reicht von Malerei über Grafik bis zu Fotografie. Daneben zeigen wir themenbezogene Ausstellungen und geben Gruppen und Vereinen die Gelegenheit, sich darzustellen.

Donnerstag 29. November, 17:00

Ausstellungseröffunung im Röhrenbunker: Bona Pfeiffer

Ausstellung mit Werken von Bona Pfeiffer im Luftschutzbunker in der Tarpenbekstraße 68, Eröffnung am Donnerstag, 29.11., 17:00, nach Absprache ist die Ausstellung auch bis Sonntag, 2.12. zu sehen. Bona_Berlin wird in der Einzelausstellung ausschließlich Arbeiten von 2018 zeigen: Köpfe in ganz eigener Sprache und unterschiedlicher Stilistik, ein Materialmix, der sich hauptsächlich aus Acryl, Markern und Dosen zusammensetzt und damit einen Querschnitt der gängigsten Streetart-Instrumente zeigt. Das Spektrum reicht von grafisch bis bunt und intuitiv. Ein paar klassische Paste Ups werden auch zu sehen sein. Veranstalter: Stadtteilarchiv Eppendorf

Achtung, anderer Ort: Röhrenbunker Tarpenbekstr. 68 (Karte)

Eintritt frei, Spenden willkommen

 



verlängert bis
20. Dezember

Eppendorf im Fokus – 1972 bis 1982
Gesche-M. Cordes, Fotografien

„Mehr Demokratie wagen“, war der Wahlspruch des Bundeskanzlers Willy Brandt. Die Menschen wurden ermuntert zum kritischen Mitdenken und Gestalten. Ein 'Kulturpalast' auf Rädern stand am Isebekkanal und lud Besucherinnen und Besucher ein. Eine Bürgerinitiative forderte ein neues Bürgerhaus für Eppendorf – in der Schule am Lehmweg, in der Robert-Koch-Straße anstelle eines Parkhauses oder in der Polizeiwache in der Martinistraße. Bis ein Platz gefunden war, zog die Bürgerinitiative mit Musik und Theater, Veranstaltungen, Töpferkursen oder Kasperpuppen im Kulturpalast durch Eppendorf.

Ca. 20 Schwarz-Weiß-Fotografien aus den Jahren 1972 bis 1982 zeigen den Eppendorfer Alltag und die Proteste gegen den Abriss von Wohnhäusern.

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 26.10.2018

Eintritt frei


verlängert

Ausstellung
 "Im Abseits leben - Schattenseiten in den Städten"

Ca. 860.000 Menschen sind in Deutschland ohne Wohnung. Die Tendenz ist steigend. Was es bedeutet, ein Leben auf der Straße zu fristen? - Darüber machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Ein Leben auf der Straße ist alles andere als romantisch. Es ist gefährlich, würdelos und unvorstellbar schlimm. 
Menschen, die auf der Straße leben, haben nicht nur mit sozialer Nichtachtung zu tun. Die Bemühungen, obdachlose Menschen aus dem öffentlichen Raum zu entfernen, werden in einigen Städten recht deutlich.
Die Metropolen Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln sind laut Aussagen von wohnungslosen Menschen die Städte, die einen annähernd humanen Umgang mit Obdachlosen pflegen.
Leben im Abseits hat sich in diesen und anderen Städten in Deutschland umgesehen und starke Unterschiede feststellen können. Wir haben aber in jeder von uns besuchten Stadt in Deutschland Schattenseiten gefunden und gesehen, dass überall in unserem reichen Land Menschen ein würdeloses Dasein auf der Straße fristen. 
In dieser Ausstellung zeigen wir die Schlafplätze von Menschen, die im 21. Jahrhundert in Deutschland auf der Straße leben müssen.

Besichtigungszeiten nach Vereinbarung
Eintritt frei